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Longevity-Coaching

Longevity-Coaching — von Ärzten, nicht neben der Medizin

Was ist ein Longevity-Coach?

Ein Longevity-Coach begleitet Menschen dabei, die Ergebnisse einer Longevity-Diagnostik in den Alltag zu übertragen — in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stressregulation. Die Zertifizierung ist eine Zusatzqualifikation und keine ärztliche Facharztbezeichnung. Wer als Longevity-Coach arbeitet, ist deshalb nicht zwangsläufig Arzt.

Bei Professional Longevity fallen beide Rollen zusammen: Dr. med. Michael Selbach und PD Dr. med. Christian Hohenstein sind Fachärzte für Allgemeinmedizin und Anästhesie mit sämtlichen Zusatzbezeichnungen aus dem Bereich Notfallmedizin — und darüber hinaus zertifizierte Longevity-Coaches. Gespräche und laufende Begleitung sind per Telefon oder Videosprechstunde möglich, die Diagnostik erfordert einen Termin vor Ort.

„Longevity Coach" ist in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung. Jeder darf sich so nennen — ohne Studium, ohne Approbation, ohne eine einzige Stunde klinische Erfahrung. Das ist kein Vorwurf an die Branche, sondern schlicht die Rechtslage. Für Sie heißt es: Sie müssen selbst prüfen, wer vor Ihnen sitzt.

Wir sind zwei Fachärzte und zertifizierte Longevity-Coaches. Was das praktisch für Sie ändert, steht auf dieser Seite.

Sie möchten wissen, was medizinisch passiert — Diagnostik, Ablauf, Termine? Was ein Longevity-Arzt macht

Fachwissen

Braucht ein Longevity Coach medizinisches Fachwissen?

Für einen Teil der Arbeit nicht. Wer Sie zu mehr Bewegung motiviert, beim Schlafrhythmus begleitet oder Ernährungsgewohnheiten mit Ihnen umbaut, braucht dafür kein Medizinstudium — sondern gute Gesprächsführung und Ausdauer. Das ist ehrliche, wertvolle Arbeit.

Vier Dinge ändern sich allerdings, sobald jemand Arzt ist:

  • Befunde einordnen.

    Ein auffälliger Laborwert kann harmlos sein oder Anlass zur Abklärung. Diese Unterscheidung ist eine ärztliche Aufgabe — und sie ist der häufigste Grund, warum wir bei neuen Patienten von der ursprünglichen Planung abweichen.

  • Erkennen, wann Longevity aufhört und Medizin anfängt.

    Manche Beschwerden, die nach „Erschöpfung“ oder „Stoffwechsel“ aussehen, sind es nicht. Wer nicht weiß, wonach er suchen muss, sucht auch nicht danach.

  • Wechselwirkungen kennen.

    Nahrungsergänzung, Hormone und Ihre bestehenden Medikamente greifen ineinander. Das ist Pharmakologie, kein Ernährungswissen.

  • Untersuchen und verordnen dürfen.

    Vollblutanalysen, EKG, Ultraschall, Spirographie, CGM — das darf ein Coach ohne Approbation schlicht nicht anordnen.

Ihre Ärzte

Wer Sie bei uns begleitet

Dr. Michael Selbach, Facharzt für Allgemeinmedizin und Anästhesie

Dr. Michael Selbach

Facharzt für Allgemeinmedizin und Anästhesie, seit fünfzehn Jahren Arzt. Ein Jahrzehnt inner- und außerklinische Notfallmedizin, zuletzt als Chefarzt einer der größten Notaufnahmen Norddeutschlands. Heute niedergelassen mit zwei eigenen Praxen.

PD Dr. Christian Hohenstein, Chefarzt des Interdisziplinären Notfallzentrums Bad Berka

PD Dr. Christian Hohenstein

Chefarzt des Interdisziplinären Notfallzentrums der Zentralklinik Bad Berka. Facharzt für Allgemeinmedizin und Anästhesie, zusätzlich Facharzt für Notfallmedizin (Norwegen), habilitiert.

Beide sind zertifizierte Longevity-Coaches und weiterhin in der Boden- und Luftrettung im Einsatz.

Arbeitsweise

Wie wir arbeiten — und woran Sie evidenzbasiertes Coaching erkennen

Wir messen, bevor wir behandeln. Jede Empfehlung stützt sich auf erhobene Werte, nicht auf Vermutungen. Und wir sagen Ihnen dazu, wie belastbar ein Wert ist — wo die Datenlage dünn ist, sagen wir auch das.

Drei Fragen, die Sie jedem Longevity-Coach stellen können:

  1. 1

    Woher wissen Sie das?

    Eine belastbare Antwort nennt eine Studie oder eine Leitlinie — nicht „die Erfahrung zeigt“.

  2. 2

    Was messen Sie vorher, was nachher?

    Ohne Ausgangswert gibt es keinen Fortschritt, sondern nur ein Gefühl.

  3. 3

    Wo ist die Grenze Ihres Fachgebiets?

    Wer diese Frage nicht beantworten kann, hat sie sich nicht gestellt.

Transparenz

„Vorher-nachher“ — warum Sie das bei uns nicht sehen

Wir zeigen keine Vorher-nachher-Bilder und versprechen keine Ergebnisse. Beides wäre bei medizinischen Leistungen weder seriös noch zulässig.

Was wir stattdessen tun: Wir erheben Ausgangswerte — Vollblutanalyse, biologisches Alter über einen epigenetischen Test, Körperzusammensetzung, Leistungsdaten — und wiederholen die Messung im Verlauf. Im dritten bis sechsten Monat vergleichen wir. So sehen Sie an Ihren eigenen Zahlen, was sich bewegt hat und was nicht. Auch dann, wenn sich wenig bewegt hat.

Preise

Was Longevity-Coaching bei uns kostet

Stundensätze nennen wir bewusst nicht — bei uns hängt nichts an der Uhr, sondern an Stufen, die Sie einzeln wählen können.

I
Tag 0

Standortbestimmung

ca. 90 Min.
385 €

 

II
1 Woche später

Vollständige Diagnostik

2–3 Stunden
1.735 €

zzgl. Labor-Paket

III
4–6 Wochen später, sobald alle Befunde vorliegen

Therapieplan & Begleitung

ca. 2 Stunden
410 €

 

IV
nach Modul III

Laufendes Tracking

monatlich kündbar
179 €/Monat

 

V
nach 3–6 Monaten

Re-Assessment

ca. 90 Min.
295 €

 

Sie entscheiden, wie weit Sie gehen — und können jederzeit weitergehen.

Kennenlerngespräch

Das Erstgespräch ist kostenfrei

Ein unverbindliches, vertrauliches Kennenlerngespräch — per Telefon oder Videocall. Keine Diagnostik, keine Verpflichtung. Sie schildern, worum es Ihnen geht, wir sagen Ihnen, ob und wie wir helfen können.

Kurse & Webinare

Lieber erst zuhören? Unsere Webinare und Kurse

Wenn Sie sich dem Thema erst einmal ohne Termin nähern möchten: Wir halten regelmäßig Webinare und bieten strukturierte Online-Kurse an — aktuell „Zurück zur Stärke“, weitere sind in Vorbereitung. Medizinisch fundiert, alltagstauglich, unabhängig von einer Behandlung bei uns.

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Nein. In Deutschland darf sich jeder so nennen. Geschützt sind die Bezeichnung „Arzt“ und die Facharzttitel — die eine Approbation und eine mehrjährige Weiterbildung voraussetzen.

Die Vorsorge sucht nach Krankheit. Wir messen darüber hinaus Werte, die Jahre früher auffällig werden — und wir messen wiederholt statt einmal.

Vorgeschrieben ist es nicht — die Zertifizierung setzt kein Medizinstudium voraus. In der Sache macht es allerdings den Unterschied: Wer einen auffälligen Laborwert sieht, muss entscheiden können, ob dahinter eine behandlungsbedürftige Erkrankung steckt, ob eine Überweisung nötig ist und welche Medikamente mit welcher Maßnahme kollidieren. Diese Einschätzung ist ärztliche Tätigkeit.

Es gibt ein paar verlässliche Warnzeichen: Versprechen auf ein bestimmtes Ergebnis oder auf „minus zehn Jahre biologisches Alter“; Präparate, die im selben Haus verkauft werden wie die Messung; Preise, die erst im Gespräch genannt werden; Testverfahren ohne Angabe des Labors; und das Fehlen einer klaren Aussage, wann jemand besser zum Facharzt geschickt wird. Fragen Sie außerdem nach der Qualifikation — sie muss benennbar und überprüfbar sein.

Über das klassische Blutbild hinaus meist fünf Bereiche: das Hormonprofil (Sexualhormone, Schilddrüse, Cortisol-Tagesprofil, DHEA-S, IGF-1), den Zuckerstoffwechsel (Nüchterninsulin und HOMA-Index statt nur Nüchternblutzucker), Entzündungsmarker wie hsCRP, kardiovaskuläre Marker wie ApoB und Lipoprotein(a) sowie den Eisenstoffwechsel. Welche Werte im Einzelfall sinnvoll sind, entscheidet sich nach der Bestandsaufnahme — nicht nach einer festen Liste.

Nein, wir sind eine Privatpraxis. Sie vereinbaren direkt einen Termin.

In der Regel nicht. Longevity-Leistungen sind Selbstzahlerleistungen. Private Versicherungen erstatten je nach Tarif einen Teil — das klären Sie bitte vorab mit Ihrer Versicherung.

Gespräche und laufende Begleitung ja, per Telefonat oder Videosprechstunde. Die Diagnostik erfordert zwingend einen Termin vor Ort. Unsere Praxis liegt im Spa & GolfResort Weimarer Land in Blankenhain, ca. 30 Autominuten von Weimar, Erfurt oder Jena entfernt.